4. Mainzer Klettermarathon

Am 16. November 2019 ging in der Kletterkiste so richtig die Post ab:

Insgesamt 50 Kletterinnen und Kletterer kämpften vormittags in den Kategorien Jugend A und Jugend B und nachmittags in der Kategorie Erwachsene um die Siegerplätze beim 4. Mainzer Klettermarathon.

In drei bzw. viereinhalb Stunden mussten möglichst viele Klettermeter mit unterschiedlicher Bewertung erzielt werden. Alle Teams haben sich richtig ins Zeug gelegt, hatten dabei aber auch sichtlich Spaß an der Challenge.

In der Kategorie Jugend A gewann das Team „Climbing Monkeys„, gefolgt von den Teams „Simo“ (rechts) und „UrsHel“ (links):

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In der Kategorie Jugend B siegte das Team „MaxSi„, gefolgt von den Teams „The Marvellins“ (rechts) und „Klimm-Zug“ (links):

Die Gewinnermedaillen wurden vom Vorsitzenden des Ortsbeirats Mainz-Mombach, Christian Kanka (1. v. l.) und dem Vorsitzenden der DAV-Sektion Mainz, Peter Hirsch (2. v. l.) überreicht

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Bei den Erwachsenen holte das Team „Choloepus Didactylus“ die meisten Punkte, gefolgt von den Teams „Kaiserbrücke“ (rechts) und „“Climbing high“ (links):

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Herzlichen Glückwunsch allen Gewinner-Teams!

Wer noch nicht nicht ganz platt war, konnte sich beim anschließenden Biertischbouldern austoben. Für alle Teilnehmer/innen gab es dann bei einer Tombola noch weitere Preise zu gewinnen.

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Für Essen und Getränke war gesorgt, außerdem gab es die mitgebrachten Salate und Kuchen, für die es Extra-Punkte auf der Teilnehmer-Scorecard gab.

Bilder vom 4. Mainzer Klettermarathon gibt es hier zum Download.

Christoph Pohlmann berichtet von seiner WM-Teilnahme

Unser Vereinsmitglied Christoph Pohlmann hat in diesem Jahr an der Paraclimbing WM in Briançon (Südfrankreich) teilgenommen. Dort trafen sich die 200 besten Athleten aus 24 Nationen.

Er wird mit seinem Begleiter Ralf Tullius und den Paraclimbing Nationalkader-Athleten Sebastian Depke (Nationalteam- und IFSC Athletensprecher) und Nils Helsper in einem Vortrag über seine WM Teilnahme und weitere Wettkämpfe in 2019 berichten. Zusammen geben sie uns Einblicke in die Welt des Paraclimbing, über die besonderen Herausforderungen, denen sich beeinträchtigte Kletterer stellen müssen. Neben Informationen zur Historie und Struktur/Organisation wird es auch einen Ausblick auf die kommenden Jahre geben.

Wir freuen uns über euer Interesse und eure Teilnahme!
Der Eintritt ist frei!

Mainzer Kletterer bei Paraclimbing Weltmeisterschaft!

Unser Sektionsmitglied Christoph Pohlmann hat kürzlich an zwei internationalen Wettbewerben teilgenommen – gemeinsam mit dem deutschen Paraclimbing Nationalkader! Die Gelegenheit dazu ergab sich aus der Teilnahme am offenen Training in Augsburg im Mai dieses Jahres.

Er wird im Rahmen unserer Vortragsreihe im Herbst darüber berichten. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Als erstes stand am 29./30 Juni der „IFSC International Paraclimbing Master“ in Imst auf dem Programm. 93 Athleten aus 14 Nationen traten in vier Hauptkategorien gegeneinander an: B (blinde Kletternde), AL (beinamputierte Kletternde), AU (armamputierte Kletternde) und RP (Kletternde mit neurologischen/physiologischen Beeinträchtigungen).

Christoph Pohlmann beim Paraclimbing Master | Quelle: Kletterzentrum Imst

Christoph kletterte aufgrund seiner Sehbehinderung in der Unterkategorie B2. Dabei musste er sich für ihn ungewohnt hohen klettertechnischen Herausforderungen stellen: Die Schwierigkeitsgrade der fünf Wettkampfrouten lagen zwischen 6b und 8a! Dabei wurde er von Laura Schröder von der Gruppe „Hoch hinaus“ unterstützt, die ihn durch entsprechende Ansagen durch die Routen lotste. Nach einem spannenden Kampf um den 6. Platz wurde Christoph schließlich Siebter in seiner Kategorie.

Direkt nach dem Wettkampf ging es mit dem einwöchigen Vorbereitungs-Trainingslager für die Weltmeisterschaft weiter. Dabei nutzte Christoph die einmalige Chance, an den Original Wettkampfrouten im Kletterzentrum in Imst zu trainieren. Außerdem wurde auch im Kletterzentrum Innsbruck (KI) trainiert.

Kletterwand zur Paraclimbing Weltmeisterschaft in Briancon | Quelle: Ralf Tullius

Schon eine Woche später ging es zum „IFSC Paraclimbing World Championship“ in Briançon am 16./17. Juli. Dort trafen die 200 besten Athleten aus 24 Nationen aufeinander. Christoph konnte dabei sein, da aufgrund fehlender Qualifikationswettkämpfe auch nicht nominierte Teilnehmer starten durften. Als Ansager war diesmal unser Sektionsmitglied Ralf Tullius mit nach Südfrankreich gereist. An einer eigens dafür aufgebauten Kletterwand galt es in der Kategorie B2, in zwei Qualifikationsrouten (6b und 7a) unter die ersten Vier zu kommen und sich für den Einzug ins Finale zu qualifizieren. Christoph erreichte in seiner Kategorie den 9. Platz. Insgesamt war Deutschland mit 15 Athleten vertreten, welche mit insgesamt drei Bronzemedaillen die WM beendeten.

Wir gratulieren Christoph zu seinem Erfolg! Besonders als Nicht-Kader-Mitglied kann er stolz darauf sein. Für ihn waren es erlebnisreiche Wochen, in denen er viele Erfahrungen sammeln konnte. Bedanken möchten wir uns auch bei Laura und Ralf, ohne die seine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre!

Wir freuen uns schon darauf, wenn Christoph uns in einem Vortrag daran teilhaben lässt. Der Termin dafür wird im Herbst sein – im Rahmen unserer Vortragsreihe im Alpenvereinshaus.

Sicher Klettern bei unterschiedlichem Gewicht

Ein großer Gewichtsunterschied zwischen Kletterndem und Sicherndem kann bei einem Sturz gefährlich werden. Bereits ab einem Gewichtsunterschied von 10 Kilogramm sollten Vorkehrungen getroffen werden.

Mehr Infos dazu findet ihr im Video .

Quelle: DAV Sicherheitsforschung

Mehr Infos findet ihr hier.

Neue Umlenker in der Halle

Mitte Mai wurden alle Umlenker (Ketten + Karabiner) in der Kletterhalle ausgetauscht. In einigen Linien findet ihr jetzt anstelle der beiden Karabiner den Edelrid „Topper“.
Damit ist sowohl Topropen als auch Vorstiegsklettern (nach Seilabziehen) problemlos möglich.

Beim Vorstieg wird das Seil einfach über die Nut eingehängt –  das Seil rutscht in die dafür vorgesehene Aussparung.

Die Vorteile des “Toppers” sind:

  • Das Topropeseil ist durch die spezielle Mechanik immer sicher eingehängt.
  • Das Seil kann nicht ausgehängt, aber abgezogen werden (für Vorstieg).
  • Das Einhängen eines zweiten Seils wird verhindert.
  • Die drehbare Aufhängung reduziert Krangelbildung.
  • Das Topropeseil wird durch den größeren Umlenkradius geschont.
  • Die Umlenkbacken mit Verschleißindikator sind auswechselbar.
Edelrid Topper Station Refit
Quelle: EDELRID GmbH & Co. KG

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Halbautomaten – Stärken, Schwächen, Unterschiede

Halbautomaten versprechen ein Sicherheits-Plus, falls der sichernde Mensch doch mal versagt. Welche Erwartungen die heute verbreiteten Modelle wie gut erfüllen, hat die DAV Sicherheitsforschung untersucht.

Das Für und Wider wird in einem Beitrag der DAV Mitgliederzeitschrift PANORAMA erörtert, den ihr hier nachlesen könnt.